Wir werden weiterhin was bewegen - FWU Sulzbach-Rosenberg

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Wir werden weiterhin was bewegen

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Wir werden weiterhin was bewegen
Die FWU lud zur Jahreshauptversammlung

Sulzbach-Rosenberg. (wau) "Wir von der FWU werden unseren vorgegebenen Weg nicht verlassen." Dieser Meinung ist Peter Ehm, der Vorsitzende der Freien Wähler Umland, der mit dieser Einleitung die anwesenden Mitglieder begrüßte. "Dieser Meinung sind auch meine FWU-Mitstreiter, uns liegen Punkte wie städtischer Schuldenabbau oder Steigerung der Lebensqualität für Jung und Alt am Herzen." Allen voran begrüßte Ehm die FWU-Stadträte Peter Bruckner, Helmut Pilhofer und Thomas Stubenvoll sowie seinen Stellvertreter Norbert Eisner. Bei der Jahreshauptversammlung wurde schnell klar, dass auch das Jahr 2014 wieder im Zeichen einer regen FWU-Tätigkeit gestanden hatte.

Norbert Eisner, stellvertretender FWU-Vorstand führte die einzelnen Punkte der Tagesordnung auf, gegen die auf Nachfrage keine Einwände bestanden.

Neben den Themen der vereinsmäßigen Mitgliederbewegungen, Mitgliederversammlungen, vorbereitenden Sitzungen der Vorstandschaft, Teilnahme der Stadtratsvertreter in den Ausschüssen und die eigentlichen Stadtratssitzungen gab Peter Ehm den Jahresbericht des Vereinsvorstandes. Alexandra Ottmann informierte über die Vereinsfinanzen. Die Rechnungsprüfer hatten bei der Überprüfung der Jahresrechnung keine Beanstandungen und beantragten die Entlastung der Vorstandschaft, die von den etwa zu 50 Prozent erschienenen Mitgliedern einstimmig angenommen wurde.

"Das Wahljahr 2014 ist für die FWU zufriedenstellend abgelaufen", so Vorstand Peter Ehm. "Wir konnten unsere drei Stadtratssitze wieder gut besetzen. Mit meinem eigenen Ergebnis konnte ich persönlich allerdings nicht zufrieden sein, aber das gehört in der Politik dazu. Man muss es realistisch sehen, mehr als die drei Sitze waren nicht drin."

Ehm führte weiterhin aus, dass die FWU durch die Stadträte Peter Bruckner, Helmut Pilhofer und Thomas Stubenvoll auch für die Zukunft wieder sehr gut vertreten wird. "Wir wollen sie mit Rat und Tat sowie mit weiteren Antragsvorschlägen intensiv unterstützen." Die Stadträte sind auf diese Mitarbeit angewiesen.

Norbert Eisner ließ einige Aktivitäten Revue passieren wie etwa die Teilnahme am Ferienprogramm mit der Zillenfahrt, den Maxhütten-Schlackenberg-Besuch, den Sicherheitsvortrag der Kriminalpolizei über Schutz vor Einbrüchen, Besuch des Ostbayerischen Faschingszuges, Besichtigung des Bahnhofsgebäudes, Treffen mit Jugendvertretern in der Hängematte, Rosenberg-Rundgang und vieles mehr.

Während der Jahreshauptversammlung wurde über eingebrachte Anträge bei den Stadtratssitzungen beraten und diskutiert. So wären unter anderem die Überprüfung der Geschäftsordnung, auf Bearbeitungszeiten von Anträgen binnen zwei Wochen und Erneuerung oder Neufassung der Altstadtfibel anzuführen, oder die Bestückung der im Stadtgebiet vorhandenen Vereinstafeln, Abriss Aladingebäude, energetische Sanierung der FFW und der umliegenden Gebäude der Stadt, Überprüfung und Einsparpotential Anschlusswerte Fernwärme, Verkauf des Fernwärmenetzes, Kauf des Bahnhofes Sulzbach, Öffnung der Bahnhofstoiletten, Standortzukunft des Bauhofes und der Gärtnerei. Mitarbeit im Rechnungsprüfungs-, Personal-, Bau- sowie Hauptausschuss, Gestaltung des Waldbades, Regelung der Parkzeiten Tiefgarage, Weiterführung Geh- und Radweg von Nürnberger Straße - Prangershof - Kauerhof, Umbau der B 14 bei Kauerhof und Einsparungsmöglichkeiten durch Mittelkürzung und -reduzierung von freiwilligen Leistungen der Stadt für die Städtische Sing- und Musikschule, des Museums, der Stadtbücherei, Hängematte sowie die gesamten Personalausgaben.

"Dies sind nur einige Punkte der FWU in der letzten Zeit", erklärte Ehm. "Vieles wurde parteiübergreifend mit der CSU, FDP/FWS geregelt, wobei schon anzumerken ist, dass sich einzelne Mitglieder dann oft nicht an die Beschlüsse hielten. Das hat es bei der SPD nur sehr selten gegeben."

Der FWU-Fraktionsvorsitzende Peter Bruckner berichtete aus der Arbeit im Stadtrat der letzten acht Monate und erläuterte den Mitgliedern manche interessante Details.

Wichtig ist Ehm noch folgender Hinweis: "Wenn man das eine oder andere Mal Zeitungsartikel in der SRZ liest, so etwa der Bericht mit Titel ´Zwei Felder verhärten Fronten´ vom 20.02.2015, stellt man doch auch parteiübergreifend fest, dass hier von Seiten der SRZ-Redaktion ziemlich einseitig die Sicht der SPD und des Bürgermeisters dargestellt wird. Die für den Bürger wichtigen und aufschlussreichen Argumente und Begründungen von Seiten der CSU, FWU, FDP/FWS wurden gar nicht erst angeführt, ebenso war die Kostenaufstellung zwei Jahre zuvor wesentlich höher wie jetzt angegeben."

In der aktuellen FWU-Vorstandschaft wirken derzeit neben Vorstand Peter Ehm sein Stellvertreter und Schriftführer Norbert Eisner, der stellvertretende Schriftführer Norbert Ertl, Schatzmeisterin Alexandra Ottmann, die Kassenprüfer Erich Pilhofer und Josef Schierlinger mit. Als Beisitzer fungieren Thomas Ottmann, Reinhold Koller und Roland Biesler. Für den Internetauftritt zeigt sich Walter Heldrich verantwortlich, der sich hier sehr versiert einbringt und die FWU wertvoll unterstützt.

Ehm bedankte sich bei den Mitgliedern für die stets gute Zusammenarbeit und beim vorherigen Vorstand Peter Bruckner, der dieses Amt bis zum November 2014 mit viel Einsatz, Hingabe und Schaffenskraft ausgefüllt hatte. Im Dezember hat Ehm den FWU-Vorsitz als Nachfolger übernommen und freut sich, die FWU nochmals intensiv unterstützen zu dürfen.

"Selbst werde bei der nächsten Wahl aus Altersgründen nicht mehr kandidieren und möchte den Vorsitz an ein jüngeres FWU-Mitglied übergeben", ergänzte Ehm. "Bis dahin hoffe ich, dass mich unser Norbert Eisner weiterhin tatkräftig als Stellvertreter unterstützt."

Sein weiterer Dank ging dann auch an seinen Stellvertreter Norbert Eisner, der zugleich mit der Aufgabe des Schriftführers eine Fülle an Arbeit innehat und an Alexandra Ottmann für die vorbildliche, gut übersichtliche und sehr korrekte Führung der Kasse.

Ausdrücklich sprach Ehm nochmals die FWU-Stadträte Peter Bruckner, Helmut Pilhofer und Thomas Stubenvoll an: "Ihr leistet als Bürgervertreter prima Arbeit, die auf neutraler, sachlich-fachlich-fairer Grundlage basiert."

Aurelia Wiesnet bat um Freistellung des von ihr bisher ausgeübten Amtes für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie habe diese Funktion gerne und von Herzen zur Unterstützung der FWU durchgeführt, müsse diese aber aus beruflichen Gründen abgeben, da der Spagat zwischen Beruf und dem örtlichen Ehrenamt für sie zukünftig organisatorisch nicht mehr zu bewerkstelligen sei. Die Aufgabe der Pressearbeit hatte Wiesnet seit Jahren inne. Den zusätzlichen Posten der Öffentlichkeitsarbeit übernahm sie letztes Jahr von Josef Brummer, der ebenfalls aus diesen Amt ausscheidet.

Ehm bedankte sich bei Aurelia Wiesnet und Josef Brummer für ihre tatkräftige Unterstützung all die Jahre. Vorsitzender Ehm: „Wir alle aus der FWU bedauern das Ausscheiden der beiden sehr. Josef Brummer hatte immer wichtige Hinweise gegeben, bleibt aber für die FWU in ´Reichweite´. Bei unserer Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragen Aurelia Wiesnet müssen wir uns ganz verabschieden. Aurelia war nicht nur unsere tolle Presseberichtschreiberin, sie war auch Motor, Antriebskraft, hat uns immer mit Input und verschiedensten Themen versorgt, uns auf Dinge wie Veranstaltungen und Termine aufmerksam gemacht. Dabei hat sie im Stillen agiert und im Hintergrund Aufgaben forciert. Wir werden ihr Engagement sehr vermissen. Diese Lücke wird bleiben.“

Auch in diesem Jahr stehen geplante Aktivitäten an. Die FWU veranstaltet unter anderem am 12. März, 19 Uhr, beim Bartl für alle Interessierten einen E-Bike-Vortrag , wird sich auch wie in den Vorjahren am Ferienprogramm beteiligen und hält am 14. Mai im Seniorenzentrum "Am Bühl" einen Kaffeeklatsch mit den Bewohnern ab. Weitere Informationen kann der Leser unter www.fwu-suro.de einsehen oder Kontakt unter info@fwu-suro.de aufnehmen.

Weit entfernt von standespolitischem Dünkel möchte die FWU zum Wohle der Sulzbach-Rosenberger Bürger auch zukünftig etwas bewegen. Die Vertreter der FWU freuen sich auf Bürgergespräche, Vorschläge, Mängelmeldungen, Wünsche, Anregungen, die jeweils in der nächsten Vorstandssitzung oder Mitgliederversammlung besprochen werden. Jede Bürgerinformation wird ernsthaft behandelt. Es sei wünschenswert, FWU-intern weitere Arbeitskreise zu bilden, wie etwa für Verkehrsangelegenheiten, Jugend, Wirtschaft, Wohnbaugebiete, und vieles mehr. Deshalb ist die Bevölkerung aufgerufen, sich bei der FWU zu melden, um mitzumachen. "Bei uns können Sie mitbestimmen, hier zählt Ihre Meinung und Stimme." 
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